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< Einladung zum Podiumsgespräch am 21. November 2012
22.11.2012 16:40 Alter: 5 yrs

Kroatien am Vorabend des EU-Beitritts

Erfolgreiche Veranstaltung


PolAk Direktor Dr. Dietmar Halper, Botschafter Gordan Bakota, Aleksandra Markić-Boban, Moderatorin Livia Klingl, Staatssekretär Reinhold Lopatka, Europaforum Obmann Ing. Rudolf Strommer

Am 1. Juli 2013 soll Kroatien der EU beitreten. Schon jetzt ist der Balkanstaat  bei allen wichtigen Verhandlungen auf EU-Ebene am Tisch und quasi „voll integriert“. Damit der Beitritt aber tatsächlich erfolgen kann, müssen noch einige „Hausaufgaben“ – etwa in der Bereichen Justiz und Verwaltung – erledigt werden. Dennoch ist Kroatien heute besser auf den EU-Beitritt vorbereitet, als manche Staaten in der Erweiterungsrunde 2007. Darüber waren sich die Diskussionsteilnehmer der gestrigen Podiumsdiskussion, gemeinsam veranstaltet von Europaforum Burgenland, Politischer Akademie, der Kroatischen Botschaft in Wien und dem Centre for European Studies, einig.

„Das Burgenland hat seit jeher besonders enge Verbindungen zu Kroatien. Als gemeinsame europäische Region wird man in Zukunft noch enger zusammenwachsen“, zeigt sich der Obmann des Europaforum Burgenland Klubobmann Ing. Rudolf Strommer zuversichtlich.

Podiumsgäste waren Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka, der Botschafter Kroatiens in Wien Gordan Bakota und die Leiterin der Hanns-Seidl-Stiftung in Zagreb Aleksandra Markić-Boban. Im interessierten Publikum befanden sich auch Vertreter von Unternehmen, Instituten und Botschaften aus anderen Ländern.

Die Beziehungen zwischen Kroatien und dem Burgenland beschränken sich längst nicht auf das gemeinsame historische Erbe oder die Brückenfunktion, die unsere kroatische Volksgruppe einnimmt.

Österreich sei schon jetzt der größte Auslandsinvestor in Kroatien, österreichische Unternehmen seien in nahezu allen Sektoren des kroatischen Wirtschaftslebens vertreten. Die Möglichkeiten für die heimische Wirtschaft würden mit einem EU-Beitritt Kroatiens natürlich steigen.

 „Das Europaforum pflegt seit seiner Gründung vor 10 Jahren enge Beziehungen nach Kroatien – sowohl zu offiziellen Stellen, wie der Botschaft oder Ministerien, als auch zu privaten Initiativen. Diese Kontakte werden mehr als zuvor Früchte tragen“, zeigt sich Europaforum Burgenland Geschäftsführer MMag. Markus Prenner zufrieden.